Lebt Google Wave eigentlich noch ?

Posted by Sven on Mai 10, 2010 in Google World Dommination, Technik |

Heute habe ich aus reine Langeweile in der Schule, mal wieder geguckt was denn an Features zu Google Wave hinzugekommen ist.

Und ich muss überraschend Feststellen, es ist nichts großes Passiert. Inzwischen nutzen fast alle das (inzwischen) Open Source Tool Ether Pad. Dort kann jeder einfach und schnell ohne Anmeldung mitarbeiten. Es kann zumindest Theoretisch nicht im geringsten mit Google Wave mithalten, mann kann keine Applets einbinden, keine Karten, keine Photos hochladen etc. jedoch tut es das was mann sich von Google Wave am meisten erhofft hat:  Zusammen Online Texte schreiben.

Die ganzen Vorzüge und Möglichkeiten von Google Wave, sind der Einfachheit von Etherpad einfach nicht gewachsen. Google Wave wurde zwar Gnadenlos hochgehypte und eigentlich ist es die bessere Lösung. Nur weiß das leider niemand. Denn das komplizierte getuhe mit Google Wave Einladungen und der unübersichtliche Posteingang sowie das verfahren des Followen und Entfollowen von Waves ist den Leuten einfach zuviel.

Bei Pirate Gaming haben wir eine Wave zur Serverbetreuung am Laufen. Dort verwalten 3 Technisch sehr Versierte Leute wunderbar zusammen mehrere Waves um den Überblick über die Einstellungen und Passwörter zu behalten. Das klappt auch wunderbar, Problematisch wird es nur wenn mann jemandem von “aussen” Zugang zu den Daten geben möchte. Denn entweder braucht der jenige einen Wave Account oder mann muss einen Weg finden die Wave irgendwie in HTML zu Konvertieren. Das Funktioniert erwartungsgemäß mit einer Text Wave noch sehr gut, allerdings bei einer Wave die von Applets, Bots und anderem “Zeugs” nur zu Strotzt wird das ganze zu einem Problem. Bei Etherpad hingegeben gibt mann einfach den Link weiter und mann ist fertig. Zusätzlich gibt es noch die Option direkt eine HTML Datei zu erstellen, eine Einfache 1 Klick lösung die die meisten Leute bevorzugen.

Ich persönlich finde es schade das so eine tolle Technik aufgrund von solchen “Anfänger” Fehlern total ins Hintertreffen gerät. Google Wave hatt immernoch soviel Potential gerade durch seine Offenheit und seine Schnittstellen zu anderen Datenformaten. Wenn Google Wave nun schon in der Versenkung verschwindet, verschwindet eine echte Alternative zu der Inzwischen längst verstaubten Email.

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1 Comment

Kissaki
Mai 10, 2010 at 13:27

Der unübersichtliche Posteingang ist tatsächlich auch mein größtes Problem.
Da packt man die Waves schon in einen Ordner um den Schlonz ein wenig zu sortieren und bei neuem landet sie doch wieder im Posteingang.


 

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